Rund 250 Menschen kamen vor wenigen Tagen in die Nikolaikirche zu Leipzig – jenen Ort, der seit den Montagsdemonstrationen von 1989 als Symbol friedlichen Protests gilt. Vorn, sichtlich bewegt, steht ein Mann Mitte dreißig. Christopher Tersch spricht mit leiser Stimme, er will berichten von dem, was ihm widerfahren ist. „Mein Gewissen darf kein Kündigungsgrund sein, und mein Lohn kein Schweigen wert“, sagt er.
Brutal Leipzig
Wenn das Gewissen den Job kostet: Der Fall Christopher Tersch
„Kein Transport für Völkermord!“, rief er. Sein Arbeitgeber antwortete mit der fristlosen Kündigung. Jetzt kämpft sich der Mitarbeiter zurück.
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