Wenn die Firmen Unterstützung im Bezirk brauchen

Rainer Schmid
2 Min

Wer die Bezeichnung IHK hört, denkt mit Sicherheit zuerst an das markante Ludwig-Erhard-Haus in der Fasanenstraße. In der Tat symbolisiert das Informations- und Kommunikationszentrum in besonderem Maße die unternehmerische Organisation der Berliner Wirtschaft. "IHK-Arbeit findet aber nicht nur in der Zentrale statt. Die Fachbereiche unterstützen in den Bezirken ihre Mitgliedsfirmen bei der Lösung alltäglicher Probleme", berichtet Christoph Irrgang, der die Initiative IHK vor Ort im Ludwig-Erhard-Haus koordiniert. "Mit der Initiative IHK vor Ort wollten wir diese Aktivitäten bündeln und zugleich der für manchen Unternehmer vielleicht anonymen IHK gewissermaßen ein Gesicht im Bezirk geben, das war die Grundidee. " Für jeden der 12 Bezirke steht den Unternehmen nunmehr ein spezieller Ansprechpartner der IHK zur Verfügung, der die Firmen bei der Lösung wirtschaftlicher Probleme unterstützt, die auf Bezirksebene entstehen. Dabei arbeitet er mit einem Unternehmer oder mit einer Unternehmerin aus dem jeweiligen Bezirk zusammen. "Diese Partner in den Bezirken vermitteln fachlich kompetente Ansprechpartner der IHK Berlin für alle Fragen, z. B. für Rechts- und Steuerberatung, Auskünfte zu öffentlichen Förderprogrammen usw. . Als Mittler von Kontakten helfen sie außerdem, einen Draht zu Bezirksämtern und anderen Institutionen in den Bezirken herzustellen", erläutert Christoph Irrgang.Darüber hinaus hilft die IHK direkt vor Ort. "Häufig sind es Probleme mit dem Wirtschaftsverkehr, Ärger über unregelmäßige Straßenreinigung, Bauarbeiten, die den Publikumsverkehr behindern und damit den Umsatz beeinträchtigen, mangelhafte Informationen über den jeweiligen Bezirk, Unterstützung für eine Straßenarbeitsgemeinschaft und ähnliche Alltagsprobleme, wo die Initiative greift", berichtet Christoph Irrgang.Besonders bewährt haben sich die lokalen Unternehmensgespräche, in denen Vertreter der Bezirksämter und, wo nötig, der Senatsverwaltung durch kompetente Vor-Ort-Beratung im Verbund helfen, Probleme mittelständischer Gewerbetreibender zu lösen. "Falls nicht gleich eine Lösung gefunden wird, erhalten die Unternehmen nach 14 Tagen einen Zwischenbescheid, wie es weiter geht und wer sich um das Problem kümmert", betont Christoph Irrgang. (RS)

Open Source

Open Source

Sie haben etwas zu sagen? Senden Sie uns Ihren Text! 

Einreichen
Open Door

Open Door

Sie möchten ein Thema vorschlagen? Senden Sie uns Ihren Vorschlag!

Vorschlagen
Send feedback

Ihre Meinung ist uns wichtig. Senden Sie uns Ihr Feedback zu diesem Artikel an: [email protected]

Lesen Sie mehr zum Thema
weltbune Banner