„Wir waren Anfang des Jahres zu optimistisch“, kommentierte Sebastian Dullien, wissenschaftlicher Direktor des IMK, am Mittwochmorgen vor Journalisten die korrigierten Zahlen: „Wir haben die über das Jahr fortbestehenden Lieferschwierigkeiten unterschätzt und überschätzt, wie viele Menschen sich impfen lassen werden.“ Als weiteren Grund für die aktuellen Zahlen verwies Dullien auf die Delta-Variante von Covid und darauf, dass sich deren Verbreitung dämpfend auf den Konsum auswirke. 2022 würde letzterer aber zum dominierenden Wachstumsfaktor. Der IMK-Direktor verwies in dieser Hinsicht auf Nachholeffekte der Konsumenten und hohe Spareinlagen.
Konjunkturprognose für 2022
Wenn die Handbremse gelöst wird, macht das BIP einen Sprung
Anfang des Jahres prognostizierten Ökonomen, die deutsche Wirtschaft wachse 2021 wieder um 5,1 Prozent. Nun ist klar: Der Aufschwung verschiebt sich.
Katharina Brienne
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In Deutschland spielt die Automobilindustrie im Verhältnis zum BIP eine außergewöhnlich große Rolle.
© imago/Michael Gottschalk
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