Es ist Februar, die Reiher kehren zurück und die Felder liegen noch brach. Auf den Höfen eines fiktiven und namenlos bleibenden Küstenorts in Nordfriesland sind die „Hoffnungsspeicher“ leer. „Wenn einer aufgibt, tut er es im Februar“, heißt es gleich am Anfang von Dörte Hansens viertem Roman „Broder“. Kein Monat, um Lebensbilanzen zu ziehen, doch beim Groß- und Nutztierarzt Broder Bahnsen ist die Wut zurück.
Literatur
„Broder“: Dörte Hansens neuer Roman zeichnet ein Porträt familiärer Kränkung
Zwei Brüder, ein Hof und eine alte Rechnung, die niemals beglichen wurde. Dörte Hansen erzählt in „Broder“ von einem Bruderzwist und alten Familienwunden.
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Dörte Hansen zeichnet in „Broder“ ein Familienporträt zwischen Ställen und rauer Nordseebrise.
© Soeren Stache/dpa
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