Georg Jahn hatte es satt. Er wollte weg. Und im Westen Deutschlands mit seiner Frau Ramona ein neues Leben anfangen. Wie viele andere damals in den 1980er-Jahren, darunter einer seiner allerbesten Freunde, den es nach Karlsruhe verschlug. Ein Job als Tischlermeister würde sich finden lassen, davon war Jahn, Jahrgang 1958, überzeugt. Als bekennenden Christen und Sohn eines privaten Handwerksmeisters hatte man ihn trotz guter Zensuren nicht auf die Erweiterte Oberschule gelassen.
Erfolgserlebnis
Vom Ein-Mann-Betrieb zur Millionenfirma: Die Geschichte eines Handwerkbetriebs
Eine Erzählung darüber, wie der kleine Tischler Georg Jahn ganz groß rauskam. Und dabei reichte sein Geld zwischenzeitlich kaum mehr für einen Akkuschrauber.
Frank Schüttig
9 Min
Link kopiert
Die Artikel-URL wurde erfolgreich in Ihrer Zwischenablage gespeichert.
Georg und Tobias Jahn (v.l.): Sie haben nach der Wende einen großen Tischlerbetrieb aufgebaut.
© Jahn GmbH
Werden Sie Teil des Ostablishments.
Sie haben bereits ein O+ Abo?
*