Tannenhof-Schule

„Wer allen Dealern lieber aus dem Weg gehen will, müsste aus Berlin wegziehen“ – ein Gespräch über Suchthilfe

Die Geschäftsführerin des Tannenhofs Berlin-Brandenburg, Manuela Schulze, ist Protest gewohnt. Doch Ablehnung lasse sich überwinden, sagt sie.

Cedric Rehman
Cedric Rehman
5 Min
„Es braucht Aufklärung und die Bereitschaft, auf die Nachbarn zuzugehen“: Manuela Schulze, Geschäftsführerin des Tannenhofs Berlin-Brandenburg

„Es braucht Aufklärung und die Bereitschaft, auf die Nachbarn zuzugehen“: Manuela Schulze, Geschäftsführerin des Tannenhofs Berlin-Brandenburg

© Pedro Becerra/Tannenhof Berlin-Brandenburg

Der Tannenhof-Schule schlägt gerade viel Ablehnung entgegen. Die vom langjährigen Geschäftsführer Horst Brömer gegründete Einrichtung ist eine Bildungseinrichtung für Suchtkranke. Die Schule ermöglicht es Menschen mit Suchterkrankung, auf dem zweiten Bildungsweg einen Schulabschluss zu machen. Die Einrichtung gehört zur Volkshochschule Neukölln, war aber vorübergehend in Reinickendorf untergebracht. Nach den Sommerferien soll sie dauerhaft in der Rosa-Parks-Grundschule in Kreuzberg Quartier finden.

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