Zwei Zeitungsartikel, erschienen in derselben Woche, beschreiben denselben gesellschaftlichen Zustand – von entgegengesetzten Seiten. Axel Bojanowski, Chefreporter Wissenschaft der WELT, legt in seiner Kolumne „Die Greta-Katastrophe“ offen, wie eine Teenagerin zur globalen Weltuntergangs-Prophetin aufgebaut wurde – von PR-Profis, Fondsmanagern und einem Milieu, das moralischen Aktivismus als Statuskapital entdeckt hatte. Frank-Thomas Wenzel, Wirtschaftskorrespondent des Redaktionsnetzwerks Deutschland, hält in einem Beitrag in der Sächsischen Zeitung dagegen: Die neue Bundesregierung verrate die Klimaziele, und die Energiewende bleibe das Gebot der Stunde.
Klimawandel
Wie teuer darf Dummheit sein, bis man sie sich nicht mehr leisten kann?
Vom Glauben und der Wirklichkeit: Über Klimahysterie, Medieninszenierung und die erstaunliche Beständigkeit mittelalterlicher Denkformen im 21. Jahrhundert.
Roland Dantz
8 Min
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Greta Thunberg während ihres Schulstreiks für das Klima vor dem schwedischen Parlamentsgebäude (Reichstag) in Stockholm
© Steffen Trumpf/dpa
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