Auch ein Hund hat hier einmal gewohnt, und nach ihm ist es benannt: das Hugo-Haus in Friedrichshain. Das seit zwei Jahren von jungen Punks besetzte Gebäude zieht immer weitere Kreise. Spätestens seitdem die Polizei am Donnerstag mit 200 Einsatzkräften die Immobilie in der Gürtelstraße durchsucht hat, sind die Fronten zwischen Besetzern und Hausverwaltern endgültig verhärtet.
Wenige Tage nach diesen Maßnahmen zur Identitätsfeststellung und Sicherstellung von Beweismitteln haben sich sowohl der Verwalter, als auch die Besetzer gegenüber der Berliner Zeitung zu den Geschehnissen geäußert. Die Umstände, die zum Großeinsatz führten, erzählen beide Seiten grundunterschiedlich.
Hausbesetzung
Wer eskalierte im Hugo-Haus? Verwalter und Besetzer beschuldigen sich gegenseitig
Das lang besetzte Haus ist durchsucht, die Menschen draußen. Verwalter und Besetzer erzählen jedoch unterschiedliche Versionen von der Eskalation.
Matthias Zachel
5 Min
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Im Vordergrund die Dauermahnwache in Form von Pavillons der ehemaligen Besetzer, im Hintergrund die eingerüstete Immobilie kurz vor der Durchsuchung.
© Markus Wächter/Berliner Zeitung
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