Jemand hat mal gesagt, jeder Mensch habe eine Landschaft, in die er gehöre. Ein so poetischer wie seltsamer Satz. In Bezug auf die Malerinnen Grete Csaki-Copony (1893–1990) aus Siebenbürgen und Diana Cepleanu, Jahrgang 1957, geboren in Bukarest, trifft er zu. Beider Malstil ist vom Karpatenland geprägt, von nicht unbedingt sichtbaren Hintergründen mit schroffen Gebirgszügen, tiefen, finsteren Mythenwäldern, harten Wintern, sanften Hügeln und malerischen Dörfern, in denen der Alltag teils noch so archaisch abläuft wie vor 100 Jahren.
Kunst
Werk der Woche in der Galerie Plan B: Die Karpatenfrauen kommen
Im Haus Berlin am Strausberger Platz residiert seit Monaten die Galerie Plan B aus dem rumänischen Cluj. Jetzt startet da eine Ausstellungsreihe transsilvanischer Malerinnen.
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Diana Cepleanu: „Domnișoara I (Miss)“, 1997, Öl/Leinwand, ein Girlie-Porträt der Tochter der Malerin (Ausschnitt)
© Diana Cepleanu/Galerie Plan B Cluj/Trevor Good
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