Foto: Es ging um die Menschenrechte, als Bundesaußenminister Guido Westerwelle gestern eine Unterrichtsstunde in der Al-Shatea-Schule in Gaza City besuchte, die von der Uno betrieben wird. Für die Kinder sind Menschenrechte ein zentrales Thema: Sie sind palästinensische Flüchtlinge. Westerwelle forderte Israel erneut auf, die Blockade des Gaza-Streifens zu beenden. Sie beraube die 1,5 Millionen Menschen, die dort leben, ihrer Zukunftschancen. Zugleich bekräftigte der Außenminister, dass Deutschland weiter beim Aufbau von Infrastruktur, in der Bildung sowie bei der Wasser-, Strom- und Gesundheitsversorgung helfen werde. Israel betrachtet den Gazastreifen, der sich unter Kontrolle der Hamas befindet, als feindliches Gebiet. Die Blockade wurde 2006 nach der Verschleppung des israelischen Soldaten Gilad Schalit in den Gaza-Streifen verhängt. Westerwelle forderte von der Hamas die Freilassung von Schalit. Er hatte sich am Vortag mit dessen Familie getroffen.
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