Außenminister Guido Westerwelle (FDP) hat empört auf Recherchen der Berliner Zeitung reagiert, wonach er auf eine Auslandsreise einen Geschäftsmann mitgenommen hat, an dessen Firma Westerwelles Bruder beteiligt ist. Der Sprecher des Auswärtigen Amtes nannte die "Vorwürfe und Unterstellungen über eine angebliche Verquickung von privaten und dienstlichen Anliegen haltlos". Zur Kritik an der Mitnahme-Praxis sagte Westerwelle: "Da der Opposition die politischen Argumente ausgehen, versuchen sie es jetzt mit persönlichen Attacken gegen mich und meine Familie." Leitartikel Seite 4, Politik Seite 6
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