Gesundheit

WHO nimmt Sonnenschutzmittel in die Liste unentbehrlicher Medikamente auf

Auch Hautpflegeprodukte werden von der Weltgesundheitsorganisation gelistet. Welchen Nutzen hat das für Verbraucher?

BLZ
2 Min
Ein Mann reibt sich mit Sonnenschutzmittel ein.

Ein Mann reibt sich mit Sonnenschutzmittel ein.

© dpa

Alle zwei Jahre überprüft die Weltgesundheitsorganisation (WHO) sowohl die Liste der unentbehrlichen Arzneimittel als auch die der essenziellen Medikamente für Kinder. In der aktuellen 24. Ausgabe wurden nun zwei Biologika für Psoriasis, Adalimumab und Ustekinumab, sowie Sonnenschutzmittel mit Schutzwirkung gegen UVA- und UVB-Strahlen und Hautpflegeprodukte aufgenommen. Das teilt die Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG) mit.

Erstmals wurden auch Emollienzien, also Basispflegepräparate für die Hautpflege, als relevante Therapieoption bei atopischer Dermatitis in die WHO-Liste aufgenommen. In Deutschland übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen diese notwendigen Hautpflegeprodukte bislang nicht.

Experten hoffen auf weniger Kosten für Patienten

Die DDG setzt nun ihre Hoffnung darauf, dass durch den Schritt der WHO eine Verbesserung für Patientinnen und Patienten in Deutschland erreicht werden kann – „insbesondere, da die Versorgung einerseits individuelles Leid mildert und andererseits potenziell Kosten einsparen könnte“, wie die DDG mitteilt.

Bei der Überarbeitung der WHO-Liste 2025 wurden auch neue Medikamente für die Krebstherapie, für Patienten mit Diabetes und Begleiterkrankungen wie Adipositas, Mukoviszidose und Hämophilie aufgenommen.

Diese Meldung wurde mit KI erstellt.

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