Forscher warnen

Widerstand der Wälder: Warum Bäume im Amazonas immer größer werden

Mehr CO₂ in der Atmosphäre lässt die Regenwaldriesen wachsen. Doch Forscher warnen vor Abholzung: Neue Pflanzungen können alte Urwälder nicht ersetzen.

dpa/fwt
3 Min
Forscher messen einen Baum im Regenwald.

Forscher messen einen Baum im Regenwald.

© Pauline Kindler

Bäume im Amazonas sind in den vergangenen Jahrzehnten im Schnitt immer größer geworden. Grund dafür ist der Klimawandel: Die steigende CO₂-Konzentration in der Atmosphäre lässt die Bäume stärker wachsen, wie ein internationales Forscherteam im Fachjournal Nature Plants berichtet. Co-Autorin Beatriz Marimon von der brasilianischen Universität von Mato Grosso betont, meist gehe es bei den Auswirkungen des Klimawandels um die Bedrohung des Regenwaldes. „Aber unterdessen sind die Bäume in intakten Wäldern größer geworden; selbst die größten Bäume sind trotz dieser Bedrohungen weiter gewachsen“, erklärt sie.

Werden Sie Teil des Ostablishments.

Sie haben bereits ein O+ Abo?

*