Sachsen-Anhalt

Israelischer Rüstungskonzern will nach Sangerhausen – das stößt auf Widerstand

Eine Initiative aus palästinasolidarischen Gruppen, dem BSW und Teilen der Linkspartei will eine „Waffenproduktion für Völkermord“ verhindern. Die Stadt mauert.

2 Min
Ein Arbeiter inspiziert eine Kampfdrohne in einer ukrainischen Fabrik: Ein Bündnis mobilisiert gegen solche Rüstungsproduktion in Sachsen-Anhalt.

Ein Arbeiter inspiziert eine Kampfdrohne in einer ukrainischen Fabrik: Ein Bündnis mobilisiert gegen solche Rüstungsproduktion in Sachsen-Anhalt.

© Efrem Lukatsky

Gegen die mögliche Ansiedlung eines Rüstungsunternehmens in Sangerhausen formiert sich ein überregionales Bündnis. 34 Organisationen fordern unter dem Namen „Keep Elbit Out – Keine Waffenfabrik in Sangerhausen“ den Abbruch der Gespräche. Politisch vorangetrieben wird das Vorhaben von Oberbürgermeister Torsten Schweiger (CDU). Der Stadtrat beauftragte ihn im Mai mit deutlicher Mehrheit, die Verhandlungen über eine bis zu 130 Hektar große Fläche westlich der Stadt fortzusetzen. Die Entscheidung fiel in nicht öffentlicher Sitzung. Im Raum stehen bis zu 400 Arbeitsplätze.

Werden Sie Teil des Ostablishments.

Sie haben bereits ein O+ Abo?

*