Vier Wochen nach der Berliner Abgeordnetenhauswahl scheint der Weg für eine rot-grün-rote Regierung frei. Am Samstag präsentierten die Spitzen von Linken, SPD und Grünen ihr gemeinsames Sondierungspapier. Die Linke könnte erstmals die Regierende Bürgermeisterin stellen. Doch während Elif Eralp, Steffen Krach und Werner Graf Geschlossenheit demonstrieren, regt sich Widerstand – auch in den beteiligten Parteien.
An diesem Montag entscheiden die Berliner SPD und die Grünen über die Aufnahme von Koalitionsverhandlungen. Die Linke stimmt erst am 31. Oktober ab. Konfliktstoff gibt es genug: die Vergesellschaftung großer Wohnungskonzerne, die Finanzierung zusätzlicher Ausgaben und der Umgang mit Antisemitismus in der Linken.
Koalitionsgespräche
Widerstand von innen: Wer bei Rot-Grün-Rot in Berlin nicht mitziehen will
Bei SPD und Linken rumort es: Die einen fürchten zu viele Zugeständnisse an die Linke, die anderen zu viele an SPD und Grüne. Auch IHK und CDU warnen.
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Elif Eralp (Linke), Steffen Krach (SPD) und Werner Graf (Grüne) freuen sich im Haus der Statistik über die Ergebnisse ihrer Sondierungsgespräche.
© Fabian Sommer/dpa
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