Verkehr in der Stadt

Wie ein schwerer Unfall: Eine Treptower Familie, drei Kinder und die verflixte Autobahn

Wohnen im Stau: Seit die A100 vor ihrer Haustür endet, organisieren Tobias Trommer und Franziska Kreutzer ihr Leben zwischen Blechlawinen. Eine Spazierfahrt mit Fahrrädern.

Julia Haak
Julia Haak
10 Min
Auf Fahrrädern durch Treptow: Tobias Trommer (r.) und Franziska Kreutzer mit ihren drei Töchtern an der Bahnunterführung Alt-Stralau.

Auf Fahrrädern durch Treptow: Tobias Trommer (r.) und Franziska Kreutzer mit ihren drei Töchtern an der Bahnunterführung Alt-Stralau.

© Markus Wächter/Berliner Zeitung

Um 16 Uhr ist der Verkehr draußen auf den Straßen in eine Art Kernschmelze übergegangen. Sie macht sich als Überhitzung in der Atmosphäre rundum bemerkbar. Abgase, Lärm, Hupen, Anfahren, Bremsen. An jeder Straßenecke stehen Autos in schier endlosen Schlangen auf den Fahrbahnen, oft quer auch auf dem Fußgängerüberweg, selbst dann, wenn Autos dort gar nichts zu suchen haben, weil rot ist.

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