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Wie geht es Bruce Willis? Dazu äußert sich nun ein Wildecker Herzbub

Der Volksmusiker ist mit dem Hollywoodstar entfernt verwandt. In einem Interview beschreibt er nun, wie Willis mit seiner Demenzerkrankung lebt.

Manuel Almeida Vergara
Manuel Almeida Vergara
2 Min
Wilfried Gliem (rechts), hier mit seinem Herzbuben-Kollegen Wolfgang Schwalm

Wilfried Gliem (rechts), hier mit seinem Herzbuben-Kollegen Wolfgang Schwalm

© Imago

Allzu nahe dürften sich der Hollywoodstar und der volkstümliche Schlagersänger nie gestanden haben. Aber tatsächlich sind Bruce Willis und Wilfried Gliem entfernt verwandt: Die Frau des Wildecker Herzbuben ist eine Großcousine der deutschen Mutter von Bruce Willis. „Sie hält uns auf dem neuesten Stand, wir telefonieren einmal im Monat“, sagte der Musiker nun der Bild-Zeitung.

Dementsprechend wisse er auch, wie es dem an einer selteneren Form der Demenz erkrankten Schauspieler aktuell gehe. Marlene Willis, die Mutter des 67-jährigen Schauspielers, habe ihren Verwandten demnach schon vor einem Jahr von dessen Erkrankung erzählt.

Aktuell sei sie „sich nicht sicher, ob ihr Sohn sie noch erkennt“. Erst vor wenigen Tagen hatten sowohl Willis’ Ehefrau Emma Heming-Willis als auch seine Ex-Frau Demi Moore das Krankheitsbild des Actionstars öffentlich konkretisiert: Bei ihm sei frontotemporale Demenz, kurz FTD diagnostiziert worden; bereits im März des vergangenen Jahres wurde bekannt, dass er an einer sogenannten Aphasie leide und seine Schauspielkarriere dieser krankheitsbedingten Sprachstörung wegen aufgebe.

Er ist in seinem Verhalten sehr gebremst.

Wilfried Gliem

Die Diagnose der unheilbaren Krankheit sei für die ganze Familie sehr „schmerzhaft“ gewesen, so der 67-jährige Gliem gegenüber Bild. Dennoch liege in der Gewissheit auch eine Erleichterung. Bruce Willis sei mittlerweile „in seinem Verhalten sehr gebremst“, ihn zeichne „immer eine leichte Aggressivität“ aus. Wesensveränderungen sind bei FTD nichts Ungewöhnliches.

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Ferner seien normale Gespräche mit ihm nicht mehr möglich. Sein Mitgefühl drückte Gliem dementsprechend besonders den Kindern des Schauspielers gegenüber aus. „Scout und Tallulah sind zwei ganz starke Mädchen, die jetzt für ihren Papa da sind, so, wie er früher für sie da gewesen ist“, so Gliem mit Blick auf zwei Töchter des Schauspielers, der mit Heming-Willis und Moore insgesamt fünf Kinder hat.

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