Eine irre Form von Wahrscheinlichkeitsrechnung wurde mir jüngst über die sozialen Medien zugespielt. Jemand hat darin die Künstliche Intelligenz ChatGPT gefragt: „Wie wahrscheinlich ist es, dass man geboren wird?“ Die Chance sei unfassbar gering, antwortete die KI – was man natürlich schon geahnt hatte. Schätzungen zufolge entspreche sie der Chance, mehr als zwei Millionen Mal hintereinander den Lotto-Jackpot zu gewinnen. Die Wahrscheinlichkeit für die eigene Geburt liege bei eins zu zehn hoch 2.685.000, heißt es anderswo. Also dürfte man eigentlich gar nicht da sein.
Harmsens Welt
Wie groß ist die Chance, überhaupt geboren zu werden?
Eine Frage regt dazu an, Wahrscheinlichkeitsrechnungen anzustellen. Doch kann man sie überhaupt beantworten? Und welchen Sinn hat das? Eine Kolumne.
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Säugling-Dummys zum Üben für künftige Hebammen
© Friso Gentsch/dpa
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