Unternehmen

Wo Red Bull investiert und Arbeitsplätze schafft: Zu Besuch im Getränkewerk von Baruth

Mit der Übernahme der Baruther Urstromquelle verknüpfen die Hersteller Rauch und Red Bull große Expansionspläne. Ziel ist ein „hochmoderner ressourcenschonender“ Standort – mitten in Brandenburg.

Niklas Golitschek
Niklas Golitschek
6 Min
Einblicke in den Produktionscampus Baruth von Rauch, Red Bull und künftig auch dem Dosenhersteller Rauch. Eine Dosenstraße von Red Bull.

Einblicke in den Produktionscampus Baruth von Rauch, Red Bull und künftig auch dem Dosenhersteller Rauch. Eine Dosenstraße von Red Bull.

© Niklas Golitschek

Im Sekundentakt rauschen Getränkedosen und PET-Flaschen durch die Werkshallen des Fruchtsaftherstellers Rauch in Baruth (Mark) an den Besuchern vorbei. Die Förderbänder laufen unermüdlich. Nach der Übernahme der insolventen Baruther Urstromquelle (BUQ) im Jahr 2022 hat das österreichische Familienunternehmen den Standort übernommen und die Produktion wieder hochgefahren.

In den kommenden Jahren soll hier ein „Produktionscampus“ entstehen, zum Unmut lokaler Bürgerinitiativen, die um die Wasservorräte fürchten; die OAZ berichtete. Bereits jetzt klingen die Zahlen enorm. In drei Produktionsstraßen kann Rauch als Abfüller für Red Bull jeweils bis 120.000 Dosen abfüllen – pro Stunde. Eine weitere Straße hat eine Nennleistung von 60.000 Dosen pro Stunde. Eine fünfte Straße ist aktuell in Planung. Red Bull ist zur Hälfte am Standort beteiligt, das operative Geschäft betreibt aber Rauch. Der Betrieb läuft rund um die Uhr.

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