Die Videoaufnahme per Smartphone soll dabei helfen, die Mobilität von Ingeborg Wirth zu analysieren und ein mögliches Sturzrisiko zu ermitteln, per Künstlicher Intelligenz (KI). Das Ganze macht die App der Berliner Health-Tech-Firma Lindera möglich, die im Theodor-Fliedner-Haus seit 2020 eingesetzt wird. Deutschlandweit arbeiten bereits rund 450 Einrichtungen mit Lindera. Und so funktioniert es: Per Video wird das Gangbild der Patienten aufgenommen und anschließend mithilfe der KI analysiert. Die Zeit für den Testlauf, die Haltung, die Gangart, die Schrittlänge, das Schwanken und die Schrittsymmetrie sind nur einige von vielen Parametern, die sich dann zu einer Risikoanalyse zusammensetzen. Das Ziel ist es, mithilfe dieser Analyse Stürze zu vermeiden und die Mobilität der Senioren zu verbessern
Health-Tech-Firma Lindera
Wie Künstliche Intelligenz die Arbeit der Pflegenden erleichtern soll
Stürze gehören zu den größten Gesundheitsrisiken im Alter. Eine KI-Anwendung soll Stürze vermeiden. Wie hilfreich ist die Technologie im Alltag?
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Pflegerin Nancy Schlensog und Bewohnerin Ingeborg Wirth bei der Bewegungsanalyse. Eine Künstliche Intelligenz soll diese dann auswerten.
© Berliner Zeitung/Markus Wächter
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