Großstadtlichter erhellen den Nachthimmel über Tel Aviv. Im Hintergrund das Rauschen belebter Straßen. Hinter den Fenstern einer dicht bewohnten Hochhauslandschaft gehen Menschen ihrem Alltag nach, nur wenige Kilometer von der Welt entfernt, über deren Zerstörung in der von The Guardian mitproduzierten Whistleblower-Doku „Naza“ von Yuval Abraham und Rachel Szor gesprochen wird. Sie kochen, auf ihren Fernsehbildschirmen flackern die Nachrichten, mit ihnen die Gesichter von Benjamin Netanjahu und anderen.
Diese Menschen aus Tel Aviv bleiben so anonym wie die 24 israelischen Militär- und Geheimdienstangehörigen, die Abraham und Szor auf den Dächern über ihren Wohnungen interviewen. Szor hinter der Kamera, Abraham als zurückhaltender Gesprächsführer.
Kino
„Naza“ über Gaza: Wie antisemitisch ist die gefeierte Whistleblower-Doku wirklich?
Um „Naza“ von Rachel Szor und Yuval Abraham ist eine Debatte zwischen Gut und Böse entbrannt. Bei uns trifft sie die Sehnsucht nach moralischer Eindeutigkeit.
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Yuval Abraham lässt die 24 Informanten unter dem anonymen Nachthimmel Tel Avivs vom Krieg erzählen.
© The Guardian
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