Es muss sich bitter anfühlen: Robert Habeck hätte 2021 Kanzler werden können. Aber weil er Annalena Baerbock in der Kanzlerfrage den Vortritt ließ, wurde aus seinem Traum nichts. Dreieinhalb Jahre später ist die Welt eine andere: Die Vorstellung eines grünen Kanzlers ist verbunden mit der Angst vor Verboten, Steuersubventionen für Windränder und grünen Strom, vor einem an die Ökowende angepassten Spardiktat. Habeck hat, anders als im vergangenen Wahlkampf, so gut wie keine Chance auf einen Sieg. Die Deutschen wollen nach Jahren des Krieges und der Inflation lieber eine Butterpreisbremse und funktionierende Schulen statt Ökostrom. Die Stimmung ist gekippt.
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Wie offen für rechts sind die Grünen?
Robert Habeck glaubt, dass nur mit ihm Deutschlands grüne Transformation gelingen kann. Wird er in Migrationsfragen Kompromisse machen, um zu regieren? Ein Kommentar.
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Robert Habeck, Wirtschaftsminister und Kanzlerkandidat.
© Marcus Brandt/dpa
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