Kunst

Wie rotes Marslicht: Etienne Chambauds „Inexistence“

Etienne Chambaud zeigt seine erste Einzelausstellung bei Esther Schipper. „Inextistence“ spielt auf geniale Art mit Vergänglichkeit und Klimakritik.

Ben Miller
3 Min
Ansicht der Einzelausstellung des Künstlers Étienne Chambauds bei Esther Schipper

Ansicht der Einzelausstellung des Künstlers Étienne Chambauds bei Esther Schipper

© Andrea Rossetti

Das Licht, das aus demselben Loch dringt, wirkt wie ein sonnenartiges Einfallstor, ausgesendet von einem anderen Planeten. Es ist die primäre Beleuchtungsquelle der Galerie. Die anderen drei sind hängende Leuchtkästen (eine Installation namens „Models from Afar“), die das sorgfältig programmierte Licht anderer Planeten ausstrahlen. Einer von ihnen stellt einen Tag auf dem Mars im Jahr 1492 nach, der zweite eine Bucht in Kanada, bevor sie von weißen Siedlern kolonisiert wurde, der dritte den Himmel über Alexander dem Großen, wie er in einem mittelalterlichen deutschen Gemälde dargestellt ist.

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