Der Aufbau-Verlag in Berlin betreut das Werk von Brigitte Reimann, einer Autorin, die Aufbruch und Enge der DDR auf außergewöhnliche Weise zur Sprache brachte, vor allem mit ihrem Roman „Franziska Linkerhand“. Vor drei Jahren erschien Carsten Gansels sehr kundige Biografie Reimanns „Ich bin so gierig nach Leben“ bei Aufbau. Und neben ihren literarischen Texten sind hier verschiedene Briefwechsel ediert worden, außerdem die Tagebücher von 1955 bis 1963 und von 1964 bis 1970.
Tagebuch hat sie immer geschrieben, doch die Aufzeichnungen der letzten Lebensjahre sind verschollen, sehr wahrscheinlich vernichtet durch ihren vierten Ehemann, den Arzt Dr. Rudolf Burgartz. Sie starb am 20. Februar 1973 an einem schweren Krebsleiden. Er war bis zu seinem Tod im Jahr 2015 ihr Nachlassverwalter.
Biografie
Wie war die letzte Ehe von Brigitte Reimann? Die Tochter des Mannes erzählt davon
„Was zwischen zwei Menschen geschieht“ von Christine Burgartz macht die Autorin Brigitte Reimann zu einer literarischen Figur. Ein eher unglückliches Experiment.
4 Min
Link kopiert
Die Artikel-URL wurde erfolgreich in Ihrer Zwischenablage gespeichert.
Die Schriftstellerin Brigitte Reimann (1933–1973)
© Zentralbilddpa
Werden Sie Teil des Ostablishments.
Sie haben bereits ein O+ Abo?
*