„Wenn die Wiesenweihe wüsste …“, steht auf einem Brief, der mir gerade ins Haus flatterte. Es geht um einen Greifvogel, der in der Niederung der Ohre lebt, einem Nebenfluss der Elbe. Der Vogel ist stark gefährdet, wie mir der Naturschutzbund Nabu schreibt. Um ihn vor dem Verschwinden zu bewahren, kauft eine Nabu-Stiftung Land auf, um Acker in eine feuchte Wiesenlandschaft zurückzuverwandeln – damit sich hier wieder mehr Wiesenweihen-Brutpaare ansiedeln.
Harmsens Welt
Wiesenweihenweihnachtswiese: Retten wir jetzt die Welt aus Sprachgründen?
Die Wiesenweihe soll gerettet werden, die Zitterpalme wurde Baum des Jahres. Geht es beim Naturschutz jetzt vor allem um Namen? Eine Kolumne.
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Ein Wiesenweihemännchen lässt im Flug Beute fallen, die das Weibchen auffängt,
© Patrick Pleul/dpa
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