Schweigen zu Assange

Wikileaks-Informantin Manning aus Beugehaft entlassen

Die Whistleblowerin könnte allerdings schon bald wieder inhaftiert werden.

BLZ
1 Min
Chelsea Manning hat über 60 Tage in Beugehaft gesessen.

Chelsea Manning hat über 60 Tage in Beugehaft gesessen.

© picture alliance/dpa

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Manning hatte sich geweigert, den Geschworenen Fragen zur Enthüllungsplattform des australischen Wikileaks-Gründers Julian Assange zu beantworten, der im vergangenen Monat in London festgenommen worden war. Die USA fordern Assanges Auslieferung.

Neue Vorladung am kommenden Freitag

Manning war am 8. März in Beugehaft genommen worden. Ihre Anwälte teilten am Freitag mit, ihrer Mandantin sei bereits vor ihrer Freilassung eine neue Vorladung vor eine anderen Grand Jury zugestellt worden. Vor diesen Geschworenen solle die Whistleblowerin bereits am kommenden Freitag aussagen.

Es sei deshalb denkbar, dass sie noch am selben Tag wieder wegen Missachtung des Gerichts in Beugehaft genommen werde. Manning werde weiterhin keine Fragen beantworten und beharre darauf, dass sie das Recht habe, ihre Aussage zu verweigern. (dpa)

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