Willfährige Amtshilfe für einen Hauseigentümer

BLZ
2 Min

Zu "Großeinsatz in der Brunnenstraße" von A. Kopietz, A. Mösken (25. November) sowie "600 Polizisten für 31 Hausbewohner" von L. Schnedelbach (2. August 2007):Vor über zwei Jahren gab es an diesem Hause bereits einen Großeinsatz. Damals hatte die Polizei auf Anordnung des Amtsgerichts Tiergarten festzustellen gehabt, wer in dem Gebäude wohne, und ist ins Feld gerückt mit Spürhunden, Männern vom Spezialeinsatzkommando, Zivilfahndern sowie mehreren Einsatzhundertschaften. Der neue Hauseigentümer wollte laut Ihrem damaligen Artikel die Bewohner seines besetzten Hauses kennenlernen und wusste das nicht anders zu bewerkstelligen als mit der offensichtlich willfährigen Amtshilfe. Nun lese ich, dass die Polizei in der inzwischen bereits traditionellen Stärke von 600 Mann dieses Haus geräumt hat. Wie damals war die Brunnenstraße stundenlang blockiert, die Straßenbahn umgeleitet, das Verkehrschaos wohl in Kauf genommen. Beim zweiten Mal habe man 23 Leute überprüfen können.Die Unverhältnismäßigkeit bei beiden Aktionen verdient die Aufmerksamkeit der zuständigen Kontrollorgane. Jene aufwändige Vorstellungsveranstaltung und die jetzige Räumung, beide im Privatinteresse des Herrn Manfred Kronawitter geschehen, waren nicht billig. Die Frage, wer denn diese Kosten getragen hat und tragen soll, ist wohl gerechtfertigt; eine Antwort darauf wird hiermit von der verantwortlichen Stelle verlangt.Andrzej Berlin, Berlin

Open Source

Open Source

Sie haben etwas zu sagen? Senden Sie uns Ihren Text! 

Einreichen
Open Door

Open Door

Sie möchten ein Thema vorschlagen? Senden Sie uns Ihren Vorschlag!

Vorschlagen
Send feedback

Ihre Meinung ist uns wichtig. Senden Sie uns Ihr Feedback zu diesem Artikel an: [email protected]

Lesen Sie mehr zum Thema
weltbune Banner