Wilmersdorfer Straße

Birgitt Eltzel
2 Min

Im Aufwind" sieht Apotheker Thomas Bong, Chef der AG Wilmersdorfer Straße, Berlins älteste Fußgängerzone. Vor 28 Jahren wurde diese eröffnet. Es gibt drei Kaufhäuser dort und viele kleine Geschäfte. Von der Otto-Suhr-Allee bis zum Adenauerplatz zählt man insgesamt 284 Läden und Gewerbeeinrichtungen, neun stehen leer. Die Wilmersdorfer Straße ist ein typischer Kiezversorger, der die Familien aus der Umgebung anzieht. Aber auch Kunden aus anderen Bezirken kommen. Positiv ausgewirkt hat sich die Verlegung des S-Bahnhofs Charlottenburg Richtung U-Bahnhof Wilmersdorfer Straße im vergangenen Jahr - der Weg zum Shoppen wurde bequemer.Anfang der 1990er-Jahre war die Straße ins Gerede gekommen: Hütchenspieler und Kriminalität, aber auch Schmutz und Tristesse ließen die Kunden ausbleiben. Vor einigen Jahren wurden die Buden und Überdachungen in der Fußgängerzone abgerissen. Die Straße wurde wieder transparenter und freundlicher. Das Karstadt-Haus wurde renoviert, das neue Kant-Center gebaut. Dort sind jetzt C & A und Peek & Cloppenburg sowie ein Elektronikmarkt zu finden. Inzwischen haben die Arbeiten für ein weiteres Shopping-Center begonnen, die "Wilmersdorfer Arkaden". 100 Geschäfte sollen dort Platz finden. Das frühere Sinn-Leffers-Kaufhaus wird integriert, das Karstadt-Parkhaus muss weichen. Die Händler stören sich nicht am Baustress. Denn sie erwarten von dem Projekt vor allem eins: noch mehr Kunden. (el.)------------------------------Foto: Beliebt im Kiez: die Wilmersdorfer Straße.

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