Interview

Regisseur Wim Wenders: „Man wundert sich manchmal, wer man geworden ist“

Der große Regisseur zeigt eine Fotoausstellung in Berlin. Wim Wenders sprach mit uns über das Ende der deutsch-amerikanischen Freundschaft, KI und die neue Berliner Unfreundlichkeit.

Timo Feldhaus
Timo Feldhaus
11 Min
Der Regisseur und Fotograf Wim Wenders vor der Berliner Galerie Bastian in Zehlendorf.

Der Regisseur und Fotograf Wim Wenders vor der Berliner Galerie Bastian in Zehlendorf.

© Benjamin Pritzkuleit/Berliner Zeitung

Wim Wenders sieht so elegant aus wie eh und je. In Zehlendorf scheint die Sonne, als der Regisseur und Fotograf die Galerie Bastian betritt, in der großformatige Bilder ausgestellt sind, die er in China und im deutschen Wald aufgenommen hat. Wenders ist 1945 geboren und einer der wenigen (der einzige?) weltbekannte deutsche Filmemacher. Sein letzter Film „Perfect Days“ handelt vom Alltag eines Toilettenreinigers in Tokio, er wurde als bester japanischer Film für den Oscar nominiert. Heute Vormittag gibt es Kaffee und Kekse. Wie sieht Wim Wenders die Welt gerade? Was ist sein Blick auf Berlin, die Stadt, in der er noch immer lebt?

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