Vor diesen Folgen warnen die Klima-Experten
Klingt alles düster – und das ist es auch. Wir dürfen die Klimakrise nicht weiter verharmlosen. Es geht dabei nicht allein um die Zukunft, sondern um die Gegenwart – unsere Gegenwart. Die aktuellen Hitzeperioden in Südeuropa und die Überschwemmungen in Deutschland und China zeigen die aktuellen Auswirkungen der Klimakrise eindrücklich. Und doch gibt es zahlreiche Menschen, die auf den Ist-Zustand beharren, die Augen verschließen oder gar die Erderwärmung leugnen. Dabei beweist der aktuelle IPCC-Bericht – der von über 200 Forschenden erarbeitet wurde – in aller Klarheit, dass die Klimakrise real und der Mensch deren Haupttreiber ist.
Noch können wir es schaffen, die Erderwärmung auf weniger als zwei Grad Celsius bis zum Jahr 2100 gegenüber dem Niveau vor Beginn der Industrialisierung zu begrenzen – auch das zeigt der IPCC-Bericht. Die Zeit für seine Erreichbarkeit rennt uns allerdings weg – und eine Zeitmaschine gibt es nicht.
Die kommenden zehn Jahre werden entscheiden, ob wir als Weltgemeinschaft noch das Ruder herumreißen. Doch dazu muss die Politik die Warnungen der Forschenden endlich ernst nehmen. Das Klima wird auch in der anstehenden Bundestagswahl einer der wichtigsten Programmpunkte sein. Es muss klar sein: Wir brauchen einen harten Klimaschutz – jetzt!
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