Warnung

„Wir haben den Iran gestärkt“: Warum Trumps Kriegsstrategie scheitert

Die US-Angriffe verfehlen ihr Ziel. Analyst Robert Pape erklärt, warum ausgerechnet Washingtons Taktik den Feind zum Machtzentrum aufsteigen lassen könnte.

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US-Kampfjets auf dem Deck eines Flugzeugträgers am Persischen Golf

US-Kampfjets auf dem Deck eines Flugzeugträgers am Persischen Golf

© U.S. Navy/imago

Wer in diesen Tagen verstehen will, warum der Krieg gegen den Iran trotz massiver Luftangriffe nicht einfach gewonnen ist, stieß bereits am 14. März in einem Artikel der Berliner Zeitung auf den Namen Robert Pape. Der Politikwissenschaftler der University of Chicago, der über Jahrzehnte hinweg jedes Weiße Haus in Sicherheitsfragen beraten hat, war nun erneut zu Gast im YouTube-Format „Diary of a CEO“. Pape, der auf jahrzehntelange Erfahrung als Professor und Experte für Luftkriegsstrategie zurückblickt und früher auch an einer Hochschule der US Air Force lehrte, entwirft dort ein Szenario, das die US-Strategie als schweres Scheitern erscheinen lässt. 40 Tage nach Kriegsbeginn, so Pape, seien bereits in den ersten Kriegswochen genau jene Dynamiken sichtbar geworden, die er seit Jahren in seinen Modellen zur Luftkriegsführung beschrieben habe.

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