Die Traktoren sind zu Hause geblieben. „Wegen der Maul-und-Klauen-Seuche. Wir wollen nicht zur Verbreitung beitragen“, erklärt Heinrich Hannen. Auch sonst möchte der Landwirt aus dem Rheinland nicht mit den Berufskollegen in Verbindung gebracht werden, die Berlin und andere Städte vor einem Jahr mit ihren schweren Fahrzeugen lahmgelegt haben. „Diese Bauernproteste waren das falsche Signal“, sagt Hannen.
Es war nicht die einzige Distanzierung dieser Art, die während der Demonstration am Sonnabend in Berlin zu hören war. Unter dem Motto „Wir haben es satt“ forderten 60 Organisationen und ihre Unterstützer eine Agrarwende. Laut Veranstalter nahmen rund 9000 Menschen teil. Nicht-Landwirte waren offensichtlich in der Überzahl.
Demonstration
„Wir haben es satt“: Warum diese Bauernproteste in Berlin anders sind als vor einem Jahr
Mehrere tausend Menschen demonstrieren für eine Agrarwende. Wir haben mit einigen gesprochen. Die Proteste 2024 waren das falsche Signal, heißt es.
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Menschen bilden ein Wahlkreuz hinter Bannern mit der Aufschrift „Mutige Agrarpolitik wählen!“ bei der Demonstration unter dem Motto „Wir haben es satt“ im Berliner Regierungsviertel.
© dpa
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