Im Flur des Bürgeramts Zehlendorf sitzt eine Frau mit drei Kindern auf einer Bank. Das älteste ist schon im schulreifen Alter, die beiden kleineren Kinder hängen in dicken Jacken an ihr. Geschlafen haben sie nicht in der Notunterkunft, aber den Tag verbringen sie hier. „Wir haben gefroren. Wir haben Decken, aber zu wenige. Bei uns kam keine Hilfe an“, sagt die Mutter, die ihren Namen nicht nennen will.
Anschlag in Berlin
Die Strom-Katastrophe geht an die Substanz: „Wieso muss die ganz normale Bevölkerung leiden?“
Der Anschlag auf das Stromnetz legt nach wie vor Wohnungen, Geschäfte und Schulen lahm. In der Notunterkunft erzählen Bewohner von Kälte und fehlender Information. Ein Ortsbesuch.
9 Min
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