Noch am Tag der Deutschen Einheit verließ Friedrich Merz die Bundesrepublik Richtung Ukraine. Am 4. Oktober lief in Kiew die eingeübte Choreografie ab: Der Kanzler präsentierte ein Militärpaket von rund einer Milliarde Euro, erinnerte an den fünften Kriegswinter, es gab eine gemeinsame Pressekonferenz mit Wolodymyr Selenskyj und Merz versicherte, Deutschland helfe „zutiefst im eigenen Interesse“. Doch das glauben in Deutschland und Europa immer weniger Menschen.
Ukraine-Solidarität
„Wir schaffen das“ in der Ukraine-Edition: Merz wiederholt Merkels Fehler
Der Kanzler verspricht der Ukraine eine weitere Milliarde, doch die Deutschen ziehen nicht mehr mit. Nur noch 41 Prozent wollen das Land in der EU. Das Muster kennt man von 2015.
4 Min
Link kopiert
Die Artikel-URL wurde erfolgreich in Ihrer Zwischenablage gespeichert.
Bundeskanzler Friedrich Merz und Wolodymyr Selenskyj, Präsident der Ukraine, nehmen an einem Wirtschaftsforum teil.
© Kay Nietfeld/dpa
Werden Sie Teil des Ostablishments.
Sie haben bereits ein O+ Abo?
*