US-Präsident Donald Trump hat Forderungen nach einer langsameren Entwicklung Künstlicher Intelligenz zurückgewiesen. „Wir sind China im Bereich der KI voraus. Wir sind das fortschrittlichste Land der Welt, und ehrlich gesagt möchte ich, dass das so bleibt, denn wer im Bereich der KI gewinnt, gewinnt“, sagte Trump laut Reuters vor Journalisten.
Zugleich erklärte Trump, bestimmte „Leitplanken“ für die Technologie seien möglich. „Aber ich denke, es gibt viele sehr negative Kräfte, die das Thema ansprechen, die es nicht ansprechen sollten, und sie bringen Dinge zur Sprache, die nicht passieren werden“, fügte er hinzu.
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KI-Unternehmer sprechen sich für langsamere Entwicklung aus
Hintergrund ist eine zunehmende Debatte über die möglichen Risiken der rasanten Entwicklung von KI. Dario Amodei, Chef des KI-Unternehmens Anthropic, hatte am Samstag gefordert, das Tempo bei der Weiterentwicklung der Modelle zu verlangsamen. Nach Angaben der Financial Times sprachen sich auch OpenAI-Chef Sam Altman und SpaceX-Chef Elon Musk für seinen Vorstoß aus.
Amodei forderte unter anderem die Festlegung von Sicherheitsstandards für die Branche, eine Überwachung führender KI-Unternehmen durch unabhängige Prüfer und eine internationale Abstimmung über Regeln. Im Gespräch mit CBS bezeichnete er den Wettbewerb zwischen US-amerikanischen und chinesischen KI-Unternehmen als besonders schwieriges Problem bei der Frage nach einem langsameren Entwicklungstempo, berichtete Reuters.
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Uneinigkeit in den USA
In der US-Politik herrscht Uneinigkeit über den Umgang mit den Risiken der Technologie. Der republikanische Sprecher des Repräsentantenhauses, Mike Johnson, sprach sich am Sonntag gegen eine schnelle Regulierung aus. „Wenn der Kongress jetzt eine Sondersitzung einberuft, um KI zu regulieren, werden wir das Rennen gegen China verlieren“, sagte Johnson laut CNN.
Der demokratische Senator Ruben Gallego warf Trump und Johnson vor, die Gefahren der Technologie zu unterschätzen. „Wir können nicht einfach sagen, dass wir gegen China verlieren, wenn wir das tun“, sagte Gallego laut Financial Times. KI werde sich nicht darum kümmern, ob Menschen Chinesen oder Amerikaner seien, sobald die Technologie tatsächlich gefährlich werde.
Auch der demokratische Fraktionsführer im Repräsentantenhaus, Hakeem Jeffries, forderte ein schnelleres Vorgehen. Er warf den Republikanern vor, diese hätten „ihre Verantwortung aufgegeben“ und forderte den Kongress auf, „jetzt entschlossen zu handeln“, wie die Financial Times berichtet.
Johnson setzt dagegen auf Gespräche zwischen Politik und Branche. Er schlug laut Financial Times ein Treffen von KI-Unternehmern und Abgeordneten im Weißen Haus vor. Trumps Wirtschaftsberater Kevin Hassett warnte ebenfalls davor, die Entwicklung zu bremsen. Die größere Gefahr bestehe darin, dass ein feindlicher Akteur über eine leistungsfähigere KI verfüge als die USA, sagte Hassett laut CNN.
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