Finanzierungsquellen

Wirklich „gemeinnützig, unabhängig, transparent“? Die Geldflüsse hinter Correctiv

Über die Finanzierung eines selbsternannten Recherchezentrums durch US-Milliardäre, staatliche Gelder und einen Konzern, der Verschwiegenheit verlangt. Eine Analyse

9 Min
Der Stand von Correctiv auf der Leipziger Buchmesse 2026

Der Stand von Correctiv auf der Leipziger Buchmesse 2026

© IMAGO/Mike Schmidt

Correctiv bezeichnet sich als Deutschlands größtes gemeinwohlorientiertes Medienhaus und wirbt mit dem Slogan: „Unabhängig, investigativ, transparent“. Doch wer die Geldströme von der Gründung 2014 bis zu den aktuell verfügbaren Zahlen systematisch nachzeichnet, stößt auf ein Geflecht aus Milliardär-gestützten Stiftungsnetzwerken, wachsender staatlicher Projektfinanzierung und einer vertraglichen Verschwiegenheitsklausel mit dem Plattformkonzern Meta. Eine Spurensuche anhand offizieller Quartalsberichte, Bundestagsdrucksachen und Correctivs eigener Veröffentlichungen.

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