Foto: Peter Grünberg (links) und Gerhard Ertl wurde am 10. Dezember im Konzerthaus Stockholm der Nobelpreis verliehen. Damit erhielten erstmals seit 1973 wieder zwei deutsche Naturwissenschaftler im selben Jahr den weltweit bedeutendsten Forschungspreis. Der 68-jährige Physiker Grünberg vom Forschungszentrum Jülich bekam den Preis gemeinsam mit dem Franzosen Albert Fert. Beide hatten 1988 unabhängig voneinander den sogenannten Riesenmagnetwiderstand entdeckt. Mithilfe dieses Effekts können Computerfestplatten heute viel mehr Daten speichern als früher. Gerhard Ertl erfuhr von der Auszeichnung an seinem 71. Geburtstag. Seit den Sechzigerjahren leistet Ertl, der bis heute am Fritz-Haber-Institut in Berlin-Dahlem arbeitet, Pionierarbeit auf dem Gebiet der Oberflächenchemie. Anwendung finden seine Erkenntnisse beispielsweise in Katalysatoren, mit denen Schadstoffe aus Autoabgasen gefiltert werden. (mk.)
Ihre Meinung ist uns wichtig. Senden Sie uns Ihr Feedback zu diesem Artikel an: [email protected]