Kommentar

Nur zwei Viertelfinals frei empfangbar: TV-Rechte und Anstoßzeiten verderben den WM-Spaß

Sportlich spannend, für Fans in Europa aber oft eine Zumutung: Warum diese WM trotz vieler großer Spiele viele Zuschauer verärgert hat.

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Niedergeschlagener Keeper Bart Verbruggen: Das WM-Aus der Niederländer gegen Marokko werden nur ganz wenige live verfolgt haben.

Niedergeschlagener Keeper Bart Verbruggen: Das WM-Aus der Niederländer gegen Marokko werden nur ganz wenige live verfolgt haben.

© IMAGO/Antonio Ojeda

Die XXL-WM in den USA, Kanada und Mexiko mag sportlich für Begeisterung sorgen – für Fußballfans in Europa ist sie dagegen hinsichtlich der unterschiedlichen Anstoßzeiten ein Graus. Wer tagsüber arbeitet oder morgens in die Schule muss, hatte von vielen Topspielen herzlich wenig.

Gab es doch während der Vorrunde und bei einigen K.o-Spielen so klangvolle Ansetzungen wie beispielsweise Kroatien gegen Portugal. Für den normal arbeitenden Fußballfan aus Mitteleuropa war das Spiel nachts um 1 Uhr schwer zu sehen. Noch schlimmer, das Sechzehntelfinale zwischen Niederlande und Marokko, das um 3 Uhr morgens angepfiffen wurde. Da gibt es in unseren Gefilden sicher nur ganz wenige Hartgesottene, die das dramatische Aus unserer Nachbarn nach verlorenem Elfmeterschießen live verfolgt haben.

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