Einen Tag früher als zunächst erwartet herrschte beim deutschen Bundestrainer Julian Nagelsmann Klarheit. Europameister Spanien beseitigte mit seinem knappen 1:0-Sieg gegen Uruguay die letzten Unwägbarkeiten in der komplizierten WM-Konstellation der Gruppendritten. Damit steht fest: Der erste K.o.-Gegner der deutschen Fußball-Nationalmannschaft heißt Paraguay. Das Achtelfinale steigt am Montag (29. Juni, 22.30 Uhr MESZ) in Foxborough.
Im DFB-Quartier in Winston-Salem bestimmte nach dem Dämpfer gegen Ecuador wieder konzentrierte Arbeit den Alltag. Der Spielfluss, der bei der 1:2-Niederlage phasenweise verloren ging, soll möglichst schnell zurückkehren. „Das Allerwichtigste ist Geduld. Wir haben in Führung die Kontrolle verloren. Wir müssen ruhiger bleiben“, forderte Nagelsmann. Die nächste WM-Aufgabe soll keinesfalls die letzte des Turniers werden.
Dass Rudi Völler als Gesprächspartner für die Medienrunde im Hörsaal der Wake Forest University aufgeboten wurde, war kein Zufall. In schwierigen Phasen übernimmt der DFB-Sportdirektor regelmäßig die Rolle des Vermittlers. Zudem verbindet ihn mit Paraguay eine positive WM-Erinnerung.
WM 2026
Gemeinsam gegen Kritik: So reagiert Nagelsmann auf den Druck vor dem Paraguay-Spiel
Der Gegner steht fest: Deutschland trifft im WM-Achtelfinale auf Paraguay. Nach dem Rückschlag gegen Ecuador muss die DFB-Elf eine klare Reaktion zeigen.
JH/dpa
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Gegner des Sechzehntelfinals steht fest: Bundestrainer Julian Nagelsmann hat nur zwei Tage Zeit, um seine Mannschaft auf Paraguay einzustellen.
© IMAGO/Bahho Kara
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