Am Sonntag trifft die deutsche Fußball-Nationalmannschaft bei der WM auf Curaçao - und auch in Sachsen-Anhalt gibt es Verbindungen zur Karibikinsel. Curaçao und das östliche Bundesland sind Handelspartner.
Die wirtschaftlichen Verbindungen zwischen Sachsen-Anhalt und Curaçao sind nach Angaben des Wirtschaftsministeriums in Magdeburg allerdings überschaubar. Im vergangenen Jahr gingen Waren im Wert von rund 28.700 Euro von Sachsen-Anhalt auf die Karibikinsel. „Die wirtschaftlichen Kontakte zwischen Sachsen-Anhalt und Curaçao sind eher gering ausgeprägt“, teilte eine Sprecherin des Ministeriums auf Anfrage mit, wie die dpa berichtet.
Keine eigene Statistik zur Bevölkerung
In der Rangliste der Exportländer des Bundeslandes belegte Curaçao im vergangenen Jahr Platz 166. Zu den wichtigsten Ausfuhrgütern zählten den Angaben zufolge Glas, Maschinen sowie chemische Enderzeugnisse. Importe aus Curaçao gibt es praktisch nicht: „Die Importe sind seit Jahren faktisch gleich null“, so die Sprecherin.
In früheren Jahren fielen die Exportzahlen teils deutlich höher aus. 2022 wurden Waren im Wert von rund 220.200 Euro nach Curaçao ausgeführt.
Auch in anderen Erhebungen taucht die Karibikinsel kaum gesondert auf. Das Statistische Landesamt verwies auf Anfrage darauf, dass keine eigenen Angaben zu Menschen aus Curaçao in Sachsen-Anhalt vorlägen. Begründung: Die Insel gehört staatsrechtlich zu den Niederlanden und wird in der Statistik entsprechend nicht separat geführt.
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