LEGENDÄR. Der in Berlin ansässige finnische Saxofonist Harri Sjöström hat neben dem Hamina Quartett noch andere Projekte am Start. Schon legendär ist das von ihm und der Free-Jazz-Ikone Cecil Taylor gegründete gleichnamige Quintett. Daneben noch seine eigene Band Quintet Moderne und das The-Player-is-Trio. Allen gemein ist die weltweite Anerkennung nicht nur in einschlägigen Jazz-Fachkreisen. Mit der Cellistin Ulla Rönnbord-Rademacher erschafft er zwischen Klassik und Neue Musik schwebende Klangimaginationen. Beim heutigen Auftritt sind der Gitarrist und Landsmann Kalle Kalima, der Drummer Tony Buck und Bernhard Arndt am Piano dabei.Konzert im b-flat, 21 Uhr, Rosenthaler Straße 13, MitteLANGLEBIG. Acht Jahre und vier Alben hat es gedauert, bis sich Windsor For The Derby erstmals dem europäischen Publikum stellen. Ihr ruhiger, sorgfältig arrangierter Indie-Gitarren-Pop lässt an Bands wie American Analog Set oder Piano Magic denken. Live tritt die Band aus Austin/Texas als Quartett auf und hält durchaus, was sie im Titel ihres aktuellen Albums verspricht: "Emotional Rescueö. Konzert im Magnet Club, 21 Uhr, Greifswalder Straße 212, Prenzlauer Berg.LEGER. Nachdem es montags im Duncker eher düster zugeht, entspannt sich die Lage am folgenden Tag. Denn am Dienstag folgt nach schwarzer Kleiderordnung Naturfaser in bunten Farben. Der Hippieshake unterhält mit Sounds der 60s und 70s, DJ Drop Out lockt mit California Dreams.Party im Duncker, 22 Uhr, Dunckerstraße 64, Prenzlauer Berg.LOUNGIG. Das klingt recht interessant: Technopop unplugged. Die Haus-DJs der Sterling-Lounge starten mit TokTok den Versuch, Harmonien ohne Volt und Ampere zu erzeugen. Das ist nicht neu, doch in dieser Konstellation unerwartet, da Techno ohne Sampler und Synthesizer nicht funktionieren sollte. So wird man die Melodie erkennen, doch der Sound wird ein anderer sein.Party in der Sterling Lounge, 22 Uhr, Rosa-Luxembuerg-Straße 39, Mitte.LEBENSFROH. Diesmal sei es wirklich das letzte Mal, kündigte Gayle Tufts an, dass sie "Die wahre Wahrheit" über das Leben, die Amerikaner, die Deutschen und den Weltschmerz im Allgemeinen verrät. Heute und noch dreizehn Mal bis zum 2. Februar präsentieren die Amerikanerin, die seit einem Jahrzehnt in Berlin lebt, und ihr Komponist und Pianist, Rainer Bielfeldt, ihr aktuelles Programm. Mit viel Gefühl, Witz und Gute-Laune-Garantie.Show in der Bar jeder Vernunft, 20.30 Uhr, Schaperstr. 24, Wilmersdorf.
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