WOHIN HEUTE

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ROLLEND. Frühling, den Asphalt unter den Skateboards, ein bunter Cocktail aus schnellen Gitarren und Sonnenschein-Harmonien kalifornischer Art. Flying High Across The Sky Skate Tour III präsentiert nicht nur die englischen A, die schwedischen No Fun At All und die deutschen Alternative All Stars, sondern auch die mexikanischen Molotov. Gitarrenbretter treffen auf Rollbretter. Columbiahalle, Columbiadamm 13-21, Tempelhof, Sa 20 Uhr.RETTEND. Wer House mag, hat es dieser Tage schwer. Die alten Locations sind nicht selten ranzig, viele Party-Veranstaltungen oft gar nicht witzig. Derweil kann man sich an einer neuen Auflage des Kingsclub erfreuen, der auf seiner "West Wild Night" mit Houseperlen wie Corrina Joseph, Waxer, Romain, Phonique und Slaminn Jamin aufwartet. Palais Dernburg, Behrenstraße 14, Mitte, Sa 23 UhrRAR. Künstler sind immer um die Gunst der Zuschauer bemüht, belohnt werden sie mit Applaus, die Gage aber zahlt der Veranstalter. Trinkgeld bekommen weder besonders freundliche, noch besonders schöne Künstler. So war es bisher. Jetzt aber gibt es den Foxy Club in der Bar jeder Vernunft! Hier bestimmt das Publikum, welcher Künstler mit wie viel Gage nach Hause geht! Eine heiße Show ist garantiert, wenn sich Sänger, Tänzer, Komödianten und Diven in die Herzen der Gäste spielen und singen. Bar jeder Vernunft, Schaperstr. 24, Wilmersdorf, So, 23.30 Uhr.RHYTHMISCH. Russian-African Connection im Pfefferberg-Sommergarten! Was können die wohl gemeinsam haben? In Russland gibt es viel Schnee - in Afrika viel Sonne. Die Russen haben eine tiefe leidende Seele mit traurigen Melodien, die Afrikaner expressive Freude am Leben und Tanzen zu feurigen Rhythmen. Können beide sich überhaupt musikalisch treffen? Und wie! Das werden "Pushkin unplugged" und "Markscheider Kunst" bei der Eröffnung des Sommergartens beweisen. Pfefferberg, Schönhauser Allee 176, Prenzlauer Berg, So, 13 Uhr.RADLOS. Die achtziger Jahre waren das langweiligste Jahrzehnt dieses Jahrhunderts: Nicole sang ein bisschen Frieden. Boris Becker spielte ein bisschen Tennis, Kaffee hieß plötzlich Cappuccino und Raider Twix. Aber sonst änderte sich nix. Noch ahnte die Generation der zwischen 1965 und 1975 Geborenen nicht, dass sie einmal der Generation Golf angehören werden. Florian Illies (Jahrgang 1971) hat lange genug in den Spiegel geschaut, um den symbolischen Schlüssel zum Verständnis seiner Generation zu finden. Im literarischen Frühstück gibt er seine Kenntnisse bei einer Lesung seines Buches "Generation Golf" preis. Theater des Westens, Kantstraße 12, Charlottenburg, So, 11 Uhr.

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