Kommentar

Woidkes Stolpersieg: Die erste rot-lila Regierung ist eine Wette mit gehörigem Risiko

Der SPD-Mann wurde zwar im zweiten Wahlgang gewählt, doch die Wahl sorgt für so viele Debatten, dass er angeschlagen in seine neue Amtszeit geht. Ein Kommentar.

Jens Blankennagel
Jens Blankennagel
5 Min
Die beiden neuen Chefs: Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD, l.) und Robert Crumbach vom BSW, der künftige Finanzminister.

Die beiden neuen Chefs: Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD, l.) und Robert Crumbach vom BSW, der künftige Finanzminister.

© Michael Bahlo/dpa

Die sozialdemokratischste Regierung des Landes Brandenburg seit 30 Jahren hat es tatsächlich doch noch ins Ziel geschafft; doch es war ein echter Zittersieg für Dietmar Woidke von der SPD. Er ist am Mittwoch um 11.02 Uhr erst im zweiten Wahlgang zum Ministerpräsidenten des Landes gewählt worden. Im ersten Wahlgang war er noch gescheitert. Ein solcher zweiter Wahlgang war in Brandenburg bislang nie nötig gewesen. Das zeigt klar, wie unsicher die neue Koalition aus SPD und dem Bündnis Sahra Wagenknecht ist.

Werden Sie Teil des Ostablishments.

Sie haben bereits ein O+ Abo?

*