Die sozialdemokratischste Regierung des Landes Brandenburg seit 30 Jahren hat es tatsächlich doch noch ins Ziel geschafft; doch es war ein echter Zittersieg für Dietmar Woidke von der SPD. Er ist am Mittwoch um 11.02 Uhr erst im zweiten Wahlgang zum Ministerpräsidenten des Landes gewählt worden. Im ersten Wahlgang war er noch gescheitert. Ein solcher zweiter Wahlgang war in Brandenburg bislang nie nötig gewesen. Das zeigt klar, wie unsicher die neue Koalition aus SPD und dem Bündnis Sahra Wagenknecht ist.
Kommentar
Woidkes Stolpersieg: Die erste rot-lila Regierung ist eine Wette mit gehörigem Risiko
Der SPD-Mann wurde zwar im zweiten Wahlgang gewählt, doch die Wahl sorgt für so viele Debatten, dass er angeschlagen in seine neue Amtszeit geht. Ein Kommentar.
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Die beiden neuen Chefs: Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD, l.) und Robert Crumbach vom BSW, der künftige Finanzminister.
© Michael Bahlo/dpa
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