Debatte

Krieg und Aufrüstung verlängern den westlich-imperialen Irrweg

Frieden schaffen wir nicht durch noch mehr Waffen und Kriege, sondern durch Abrüstung, Annäherung, Austausch und den Verzicht auf unipolare Machtansprüche.

Wolfgang Herzberg
7 Min
Der Ost-Berliner Texter, Literat und Dichter Wolfgang Herzberg (Foto aus 2000)

Der Ost-Berliner Texter, Literat und Dichter Wolfgang Herzberg (Foto aus 2000)

© Morgenstern, Klaus

Um zu verstehen, in welcher dramatischen nationalen und internationalen Lage wir uns befinden, ist es wichtig, die westliche Kriegs- und Aufrüstungsbereitschaft, bei allen internen Widersprüchen, als Ideologie, als falsches, verkehrtes Bewusstsein zu durchschauen. Ansonsten können deren politische und mediale Erklärungsansprüche und Narrative, ihre davon angeleiteten gewalttätigen gesellschaftlichen Antworten und Lösungen, ihre kriegerischen Handlungsstrategien, Regeln und Ziele, ihre Machtlegitimationen und ihre scheinbar alternativlosen Dogmen, die sie als notwendige „Friedenspolitik“ zu verkaufen versucht, nicht erklärt und entlarvt werden. Wenn das nicht geschieht, kann sich auch kein wirksamer, also kompetenter nationaler und internationaler Widerstand mobilisieren.

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