Wolfgang Niedecken, Sänger, Maler, Autor und Gründer der Kölner Band BAP, blickt auf fast fünf Jahrzehnte Musik, Engagement und Haltung zurück. Er erzählt von den rebellischen Anfängen, vom politischen Aufbruch mit Songs wie „Arsch huh, Zäng ussenander“ und von der verweigerten DDR-Tour, die zum Politikum wurde. Mit 75 Jahren steht er noch immer stundenlang auf der Bühne und vergisst dort die Zeit. Ein Gespräch über Musik, die nicht bevormunden will, und darüber, was es heißt, sich treu zu bleiben.
Musik
Wolfgang Niedecken von BAP: „Viele Liedermacher im Westen waren auf DDR-Linie“
Wolfgang Niedecken von BAP sang in den 80ern vom Rüstungsschwachsinn in Ost und West. Verweigern würde er immer noch, doch sein „Friedenstäubchen“ ist ihm abhandengekommen.
14 Min
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Wolfgang Niedecken: „Ich will niemanden bevormunden.“
© Thomas Meyer/Ostkreuz
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