2. Bundesliga

Wundertüte statt Favorit: Warum Hertha BSC die neue Rolle guttun kann

Vor einem Jahr Topfavorit, heute die große Unbekannte: Warum der gesunkene Erwartungsdruck vor dem Auftakt in Bochum Herthas größter Vorteil sein könnte.

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Im ständigen Austausch, was den Kader von Hertha BSC angeht: Geschäftsführer Peter Görlich und Trainer Stefan Leitl (r.).

Im ständigen Austausch, was den Kader von Hertha BSC angeht: Geschäftsführer Peter Görlich und Trainer Stefan Leitl (r.).

© Contrast/Imago

Bei der Frage nach dem Aufstiegsfavoriten in die Bundesliga führte im Sommer 2025 an Hertha BSC kein Weg vorbei. Als die TV-Experten nach ihren Meistertipps für die 2. Bundesliga gefragt wurden, fiel stets der Name der Berliner. Ob Torsten Mattuschka, Simon Terodde oder Sören Gonther – sie alle trauten der Alten Dame nicht nur den Aufstieg zu, sondern auch die Meisterschaft.

Und das nicht ohne Grund. Nach dem Trainerwechsel von Cristian Fiél zu Stefan Leitl hatte die Mannschaft in der Rückrunde der Vorsaison eine sportliche Entwicklung genommen, die große Hoffnung auf eine Bundesliga-Rückkehr weckte. Die Spielidee des Trainers griff immer besser, in Paul Seguin verpflichtete Hertha BSC zudem den absoluten Wunschspieler ihres Trainers. Selbst der Verkauf von Ibrahim Maza änderte wenig an der Euphorie.

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