DIW-Umfrage

Wunsch-Arbeitszeit der Deutschen sinkt drastisch

32,8 Stunden Arbeit pro Woche sind genug: Das finden immer mehr Deutsche. Dafür sind sie auch bereit, auf Gehalt zu verzichten.

Team News AFP
2 Min
Nicht nur die jüngere Generation will weniger arbeiten, sondern inzwischen immer mehr Menschen. Die Wunscharbeitszeit erreicht in einer Umfrage ein Rekordtief.

Nicht nur die jüngere Generation will weniger arbeiten, sondern inzwischen immer mehr Menschen. Die Wunscharbeitszeit erreicht in einer Umfrage ein Rekordtief.

© imago/Westend61

Die Menschen in Deutschland wünschen sich so kurze Arbeitszeiten wie noch nie seit Beginn der Erhebung im Jahr 1985. Auch wenn sie für kürzere Arbeitszeiten auf Gehalt verzichten müssten, wollten sie durchschnittlich nur noch 32,8 Stunden in der Woche arbeiten, berichtete die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung unter Berufung auf das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW).

Die Zahlen beziehen sich demnach auf das jüngste verfügbare Jahr 2020. Zehn Jahre zuvor hatte die Wunsch-Arbeitszeit der Deutschen noch 34,4 Stunden in der Woche betragen.

Die Zahlen stammen aus dem sozio-ökonomischen Panel, für das derzeit rund 30.000 Personen im Jahr befragt werden. Laut dem Zeitungsbericht wollen Männer aller Altersgruppen immer kürzer arbeiten, Frauen bis 59 Jahre ebenfalls. Eine Ausnahme sind Frauen ab 60 Jahren: Sie wollen durchschnittlich 26,3 Stunden in der Woche arbeiten, dieser Wert liegt nahe am Rekordhoch.

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