Die Berliner Linkspartei sieht sich für mögliche Koalitionsverhandlungen nach der Wahl am 17. September gut gerüstet. "Wir sind diesmal besser vorbereitet als 2001", sagte Parteichef Klaus Lederer gestern nach einer Klausur der Führungsspitze. Man wolle eine gesamtstädtische Politik machen, dabei aber Berlin "nach links bewegen", sagte Lederer. Seine Partei setze dabei auf eine Neuauflage der rot-roten Koalition. Die Schwerpunktthemen der Linkspartei - öffentlicher Beschäftigungssektor, Gemeinschaftsschule, Erhalt von Landesunternehmen - würden im Wahlkampf "greifen", fügte Spitzenkandidat Harald Wolf hinzu. (jan.)
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