HipHop

Xatars Witwe zum Tod ihres Mannes: „Es war schwer, weil ich das Ende gesehen habe“

Farvah Hajabi war so etwas wie eine prominente Spielerfrau des Rap. Ihr Gatte, der Gangsterrapper Xatar, starb im Mai vor einem Jahr. Nun äußert sich Hajabi hochemotional.

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Giwar Hajabi alias Xatar ist nun auch Protagonist einer ARD-Doku.

Giwar Hajabi alias Xatar ist nun auch Protagonist einer ARD-Doku.

© Georg Wendt/dpa

Es gibt Momente in der Popkultur, die sich nicht wie eine bloße Nachricht anfühlen, sondern wie ein tektonischer Riss. Auch im deutschen Rap. Als Giwar Hajabi, der Welt besser bekannt als Xatar, am 7. Mai 2025 mit nur 43 Jahren an einem Herzstillstand starb, war das so ein Riss.

Denn Xatar war der „Baba“ des Deutschrap, ein Mann, der den Mythos des Goldräubers mit der Eleganz eines Hochkultur-Liebhabers kreuzte. Doch während das öffentliche Bild in Nachrufen zementiert wird und nun auch in einer frisch erschienenen ARD-Dokuserie („Xatar – Ein Leben ist nicht genug“), bleibt im Privaten eine Leere zurück, die so physisch greifbar scheint wie Staub auf Möbeln.

Xatars Witwe, Farvah Hajabi, hat nun in dem NDR-Talk-Format „deep und deutlich“ das Schweigen gebrochen und ein Bild gezeichnet, das weit über die Gangster-Attitüde hinausgeht. Es ist das Porträt einer Frau, die im Epizentrum eines Bebens steht. „Ich habe in diesem Moment alles verloren, was ich selber bin. Das ist ein Schlag ins Gesicht. Man wird zu Pulver“, beschreibt die 35-Jährige jenen Augenblick, in dem die Nachricht vom Tod ihres Mannes sie erreicht hat.

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