Der ehemalige griechische Finanzminister Yanis Varoufakis ist am Freitagabend in Athen von Vermummten angegriffen und verletzt worden. Der vor allem aus der Zeit der griechischen Staatsschuldenkrise bekannte Ex-Minister habe bei der Attacke einen Nasenbeinbruch erlitten und sei im Krankenhaus behandelt worden, berichteten mehrere griechische Medien am Samstag.
Den Berichten zufolge wurde Varoufakis von einer Gruppe von etwa 20 Leuten in einem Restaurant entdeckt. Zunächst sei der 61-Jährige von der Straße aus beschimpft worden. Daraufhin sei der linke Oppositionspolitiker vor die Tür gegangen, wo ihn mehrere Vermummte angegriffen, zu Boden geworfen, getreten und ihm ins Gesicht geschlagen hätten.
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Auf Twitter bedankte sich Varoufakis für die Solidarität, die ihm nach dem Überfall entgegengeschlagen sei. Zudem bestritt er Berichte, wonach es sich bei den Angreifern um Autonome, Anarchisten oder Linke handelte. Es seien vielmehr beauftragte Schläger gewesen, die ihn beschuldigt hätten, Griechenland während seiner Amtszeit als Finanzminister ans Ausland verscherbelt zu haben. Seine Partei Mera25 bezeichnete den Angriff als „faschistisch“. Der Wirtschaftswissenschaftler sitzt heute als Abgeordneter im Parlament.
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